Sonntag, März 09, 2008

Grund zum Klagen?

Es gibt immer ausreichend Gründe, zu klagen.
Über das Wetter zum Beispiel, das sich beharrlich unseren Vorstellungen und Wünschen widersetzt. Über die Politiker, die ihren Job nicht so machen, wie wir es gerne hätten. Über "die Reichen" oder "die Manager", die raffgierig nur an ihren eigenen Vorteil zu denken scheinen. Und natürlich über unsere Gesundheit oder besser gesagt unsere Krankheiten. Partner, die unsere Wünsche nicht erfüllen, Kinder, die unseren Ansprüchen nicht genügen, und so weiter und so fort.

Bei manchen Menschen hat man oft den Eindruck, sie bestehen nur noch aus Klagen. Schade eigentlich, denn sie verpassen eine Menge - sehen Sie selbst:

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Sonntag, September 02, 2007

Dankbarkeit

Ein ziemlich altmodisches Wort, das leider nur noch selten Gebrauch findet. Zu selbstverständlich ist uns das meiste um uns herum bereits geworden.

Wie viele, wenn nicht die meisten, von Ihnen, hatte auch ich in meinem Leben gute und weniger angenehme Zeiten. Es gab Zeiten der Trauer, des Verlusts, der Verzweiflung, der Enttäuschung.
Ich habe geliebte Menschen verloren, es gab schon in jungen Jahren ziemliche Schicksalsschläge, ich bin verlassen worden und ich habe verlassen, ich wurde verletzt und mit ziemlicher Sicherheit habe ich andere verletzt, ich habe versagt, mir wichtige Projekte haben nicht geklappt, und so weiter und so fort.

Und dennoch, so schrecklich ich auch manches empfunden haben mag, jeden Morgen ging wieder die Sonne auf und jeden Morgen bekam ich einen neuen Tag geschenkt. Bei all' dem um mich herum, mit dem ich gerade nicht zufrieden war oder das mich vermeintlich unglücklich machte, musste ich niemals Hunger leiden, zu jedem Zeitpunkt verfügte ich über Wasser in hervorragender Qualität, ich war gesund und wenn ich doch mal krank war, waren ausreichend Ärzte in der Nähe, die mich heilen konnten. Ich darf in einer wunderbaren Gegend leben, die nicht von Katastrophen oder kriegerischen Auseinandersetzungen bedroht ist und habe immer, auch in den allerschlechtesten Zeiten im Vergleich mit der Mehrheit der Weltbevölkerung in geradezu luxuriösen Umständen gelebt.

Dafür empfinde ich Dankbarkeit und gerade dann, wenn ich mal wieder unzufrieden mit einer Situation bin, mache ich mir bewusst, wie viel Gutes in meinem Leben ist, für das es sich lohnt, von Herzen dankbar zu sein.
Und dann mache ich es wie mein Hund und freue mich einfach über diesen neuen Tag, der mir geschenkt wird. Denn es liegt an mir ganz allein, was ich aus ihm mache.

Vielleicht nutzen Sie einfach mal diesen Sonntag und denken mit Dankbarkeit zurück an die vergangene Woche und was alles gut war.

Starten Sie gut in eine erfüllende neue Woche!
Herzlichst
Ihre
Kirsten Erlenbruch

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Donnerstag, März 29, 2007

Dankbarkeit ist das Tor zum Glück

Es war einmal eine Bauersfrau, die in ihrem Haus nur Unglück hatte und zusehen musste, wie ihr Vermögen immer weniger wurde und ihr Anwesen immer mehr verlotterte.

Da ging sie in den Wald hinaus zu einem alten Einsiedler und erzählte ihm von ihrem Kummer. Sie sagte: "Die Zeiten sind schlecht, kannst Du mir denn nicht helfen?"

Der weise Mann gab ihr ein kleines verschlossenes Kästchen und sprach zu ihr: "Du musst dieses Kästchen dreimal am Tag und dreimal in der Nacht im ganzen Haus herumtragen, in der Küche, im Keller, im Stall und in jedem Winkel, dann wird es schon besser gehen. Bringe mir aber in einem Jahr das Kästchen wieder zurück."

Die Frau befolgte den Rat des Einsiedlers ganz genau und trug das Kästchen fleißig umher. Dabei entdeckte und sah sie vieles, was ihr vorher unbekannt gewesen war. Als ein Jahr um war, brachte sie dem Einsiedler das Kästchen zurück und sagte: "Hab' Dank guter Mann, Dein Kästchen hat mir sehr geholfen. Bei mir ist der Wohlstand wieder eingezogen, und mein Haus ist gut bestellt. Doch, sag an, was ist denn drin in Deinem Zauberkästchen, das solche Wunder vollbringen kann?"

Da lächelte der alte Einsiedler und sagte: "Das Kästchen ist leer, das Wunder hast Du selbst vollbracht, weil Du Dich mehr um Dein Haus gekümmert hast als zuvor und überall nach dem Rechten gesehen hast!"

nach Grimms Märchen

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